Verbreitung in Tirol eindämmen
Die Asiatische Tigermücke ist eine gebietsfremde Gelsenart und stammt ursprünglich aus Südost-Asien. Steigende Temperaturen und Niederschlag im Zuge der Klimaerwärmung begünstigen die Verbreitung. Tropische Mücken können aufgrund dieser Veränderungen ebenfalls im österreichischen Klima „heimisch“ werden. 2022 wurde die Tigermücke in Österreich erstmals in allen Bundesländern nachgewiesen.
Um die Verbreitung der Asiatischen Tigermücke in Tirol einzudämmen ist es wichtig, die Menschen zu sensibilisieren, um Brutstätten zu vermeiden und damit die Verbreitung der Tigermücke in Tirol einzudämmen:
- Brutgewässer reduzieren: Gegenstände, in denen sich Wasser sammeln abdecken oder einmal pro Woche entleeren oder umdrehen.
- Kleinstwasserstellen abdecken: Schirmständer, Zaunrohre, etc. im Garten und Balkon abdecken oder mit Sand befüllen.
- Dachrinnenabfluss säubern: Verstopfte Dachrinnen reinigen und entleeren.
- Überwinterung der Eier verhindern: Wasserbehälter im Herbst gründlich abwischen und trocken lagern.
Meldung von Tigermücken
Mittels der kostenfreien App „Mosquito Alert“ kann zudem jede und jeder Einzelne mithelfen, die Verbreitung von Tigermücken und anderer Stechmücken zu überwachen. Tigermücken sind immer kleiner als eine 1-Cent-Münze und mit ihren weißen Streifen auf Körper und Beinen leicht zu erkennen. Allerdings ist ein weißer Längsstreifen am Halsschild für die Erkennung ausschlaggebend. Mittels der App können Fotos der Stechmücken eingesendet werden, die anschließend automatisch bestimmt und erforderlichenfalls von nationalen und internationalen ExpertInnen beurteilt werden. Neben Tigermücken können auch weitere gebietsfremde Gelsenarten wie die Japanische Buschmücke, Koreanische Buschmücke und die bisher in Österreich noch nicht nachgewiesene Gelbfiebermücke oder auch die heimische Gemeine Stechmücke gemeldet werden. Diese ist von den heimischen Arten jene, welche die größte Bedeutung in der Verbreitung von Krankheitserregern wie dem West-Nil-Virus hat.
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